Regionales Risiko 


Als grobe Orientierung für das Risiko einen hohen Radongehalt in der Bodenluft (Baugrund) vorzufinden, dient die im Link aufgeführte "Radonkarte" des Bundesamt für Strahlenschutz (BfS). Die Werte sind erhoben in einem Meter Messtiefe.

Bedauerlicherweise ist die Messdichte deutschlandweit  zu gering um Aussagen auf das eigene Gebäude zu treffen. Neueste amtliche Messererhebungen zeigten, dass auch in Bundesländern wie z.B. Niedersachsen deutlich erhöhte Radonaktivitätskonzentrationen in Gebäuden auftraten, die in der Radonkarte eigentlich als "harmlos" eingestuft werden. 

Ursache dafür ist die unterschiedliche geologische Struktur der Böden. Die Bodenradonkonzentrationen schwanken teilweise sogar erheblich über einzelne Strassenzüge hinweg. Es zeigt sich aber, dass vor allem Gebiete in Süddeutschland, im Mittelgebirge, aber auch in Sachsen erhöhte Messwerte aufweisen. Zu den potentiell gefährdeten Gebieten im Süden gehören unter anderem das Allgäu, Miesbach, Bayreuth und Freyung-Grafenau (Bayern). Im Osten fallen der Vogtlandkreis sowie das Erzgebirge (Sachsen) und Fichtelgebirge (Bayern / Thüringen) und im Westen, Gebiete im Schwarzwald (Baden-Württemberg) besonders negativ auf.